Zum Besuch eines Welpenkurses wird oft geraten, dabei sind diese Gruppen nicht immer sinnvoll und teilweise sogar schädlich.
Der unten aufgeführte Artikel fasst meine Gedanken zum Thema sehr gut zusammen und ich biete aus diesem Grund keine Welpen-und Junghundegruppen an. In der Beginnergruppe treffen junge Hunde und souveräne, erwachsene Hunde aufeinander und wenn es passt, findet Kontakt mit und ohne Leine statt, der wirklich einen Mehrwert für das Sozialverhalten bietet.

Die Beginnergruppe kann ab dem Alter von 12 Wochen besucht werden.

Außerdem gibt es seit 2025 Sozialkontaktstunden, die sehr hilfreich sind und einen sicheren Rahmen bieten, seinen Hund Erfahrungen sammeln zu lassen und selbst dazu zu lernen.


Für jüngere Welpen empfehle ich Einzelunterricht und ausgesuchte Kontakte zu wirklichen Spielkameraden und nicht zu Wrestlingpartnern.
Der Welpe soll gute Erfahrungen sammeln von denen er als erwachsener Hund profitiert. Es kommt auf die Qualität der Kontakte an und nicht auf Quantität. 

Immer wieder höre ich, dass Welpen in der Welpenschule schlechte Erfahrungen gemacht haben, überrannt wurden oder zum Mobber wurden.
In schlecht geführten Welpenschulen werden viel zu viele Welpen „aufeinander losgelassen“ und es wird nicht unterschieden, ob die Hunde von Größe und Temperament überhaupt harmonieren.
Dass ein Zwergdackel nicht mit einem Doggenwelpen spielen kann und ein Yorkie in einer Horde Labbiwelpen nichts zu lachen hat, sollte klar sein. Dafür braucht man keinen Hundeverstand, sondern lediglich Physikkenntnisse. 

Welpenspiel ist schön und wichtig. In Bochum leben so viele Hunde, dass die Chance hoch ist, dass sie auch im normalen Alltag mal einen anderen Welpen treffen, mit dem Ihr Hund balgen kann, sofern die beiden zueinander passen und sich verstehen.

Die Erfahrung zeigt, dass die Welpen weniger wild und stürmisch sind, wenn sie nicht an einer Welpenspielstunde teilgenommen haben, sondern viel Kontakt zu sozialkompetenten, älteren Hunden hatten.
Gleiches gilt für Junghunde, denen das Lernen in einer Gruppe mit gleichaltrigen Rowdies unendlich schwer fällt.
Es entspricht auch gar nicht den alltäglichen Anforderungen, im wahren Leben begegnen Sie einzelnen Hunden unterschiedlichen Alters, das ist viel natürlicher als ein organisiertes Treffen Gleichaltriger. Warum macht man es dem Hund unnötig schwer?
Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht.

Bilde dir deine eigene Meinung.

Welpenspielgruppen – Sinn oder Unsinn?